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lunedì 1 luglio 2013

Den war ich noch schuldig...

Wie damals angekündigt, hat sich seine Fertigstellung etwas hingezogen.
Da ich in den letzten zwei Wochen nichts mehr auf dem Programm hatte
(es war ziemlich heiss und ich war ausserdem sehr beschäftigt mit den Themen neuer Hund im Oktober und neues Haus nächsten Sommer)
 habe ich immer etwas daran gestichelt und gestern wurde er fertig
und wurde auch gleich ausgeführt.
So gibt es Fotos an der Frau.
 Die Jacke war überflüssig... aber so seht ihr sie an mir.

Rock
Jacke

hier ist die Farbe original
Der Rock schwebt übrigens nicht im Raum - die Püppi ist weiss überzogen 

hier etwas zu blau


Detail Verarbeitung



Noch näher
Ich habe mich entschlossen, dass ich es schöner finde, nicht alle Motive aufzuschneiden
(was übrigens die heikelste Arbeit ist...)



Leider finde ich die Jacke altbacken....





Morgen fahre ich für eine Woche in Urlaub. Wir machen eine Belgienrundreise.

mercoledì 24 aprile 2013

Ein grünes Kleid

Wir hatten ziemlich schlechtes Wetter an den Wochenenden, deshalb war es schneller fertig.
 
Nach einen Schnitt von Zwischenmass.
BW-Interlock, dunkelgrün
Schabloniert mit Textilfarbe hellgrau
120 m Gütermann extra stark, hellgrau
Gestaltungsidee: Alabama-Chanin
 
Was ist anders:
- die Nähte sind mit der Ovi genäht und von Hand abgesteppt
- Saumpartie in Applique-Technik gestaltet:
(Schablonieren der Schnitteile und der Applikation.
Ausschneiden der Applikation und Aufnähen auf den schablonierten Untergrund)
Vorne am Ausschnitt zusätzlich Perlenstickerei
(unten nicht wegen dem Sitzen)
- ich habe den gefiederten Kettenstich begriffen. Ist er nicht zu schön?
 
 
 
 
 
 
 


 
 
 

 
 
 

giovedì 11 aprile 2013

Kuschelkleid



Das Titelmodell aus der letzten Ottobre. Echt.
Man sieht, auf die Interpretation kommt's an.
 
Ein BW-Jersey von Pavani.
Schnittänderung:
 oberes Vorderteil um 4 cm verlängert,
beim Rockteil tot. 40 cm Weite herausgenommen,
denn ein Faltenröckli wollte ich nicht.
 
Die Verarbeitungsidee ist aus dem Buch Studio Style von Nathalie Chanin.
 
Nach dem Zuschneiden des Kleids einen Stoffrest schabloniert:
in Salzwasser eingelegt, nass bemalt (Createx airbrush opac schwarz), 24 Std. getrocknet,
mit Waschmittel gewaschen.
Diese Technik ergibt ein verwaschenes Design.
Vorsichtshalber heissfixiert.




 
Verschieden grosse Kreise aus dem bemalten Stoff geschnitten.


 
 
 
 
 
Aus den Kreisen Spiralen geschnitten.




 
Spiralen auf Vorder- und Rückenteil aufgesteckt.




 
Dann von Hand aufgenäht.




 
Schulternähte genäht. Abgesteppt.
Ärmel eingesetzt. Abgesteppt.




 
(Gemerkt, dass ich die Seiten verwechselt hatte.
Eigentlich wollte ich die Spiralen hinten und vorne  nur auf der gleichen Seite.
 Jetzt waren sie vorne links und hinten rechts  *blöd*.
Phantasievoll diesen Fehler überspielt und auf der rechten Schulter und rechts am Ausschnitt auch Spiralen placiert. Hoffe, dass stimmt so -  öhm)
 
 
 
Halsausschnitt eingefasst, elastischer Handstich.






Ärmelsaum mit dem selben elastischen Zierstich.

 

 


Rockteile eingekräuselt:

 
 hier war jetzt die allereinzigste Maschinennaht, nämlich den Framilongummi
auf die obere Kante des Rockteils gedehnt aufnähen.
 
 Rockteile an Oberteile nähen..
 
 
 
 
 
 Genäht, von rechts
 
 
 
 
 Absteppen.
 
 
 
 
 
Gemerkt, dass die 100m Gütermann extrastark zu Ende gehen

 
Nachschub gekauft.

Seiten- und Ärmelnähte genäht.
Seiten- /Ärmelnähte abgesteppt
Saum genäht (Geradestich, da Rockteil weit ist)



 
 


 
Die 2 Spiralen, die von den Oberteilen auf die Rockteile übergehen auch noch aufgenäht.
Noch 2 weitere Spiralen über der linken Seitennaht? JA.





 
Etikett erstellt. Eingenäht. Vergessen. Muss ich aber noch machen.
Fertig.
Ich habe ein handgenähtes Kleid.

 
 
Zeitplan: angefangen Karfreitag mit Zuschnitt, Oster-Samstag Schablonieren. Gestern fertiggestellt.
2 Wochen. Teils im Nähzimmer - teils beim Fernsehen genäht.
 

lunedì 4 marzo 2013

Alabama - Teil 4

So langsam wird es.
Freitag Abend habe ich einen einfachen 4-Bahnenrock aus dünnem BW-Jersey zugeschnitten,
Farbe grape, dunkellila, als Oberstoff.
Den ich dann Samstag zu bemalen gedachte. Mit Stoffarbe pearl silver.
Eigentlich soll man mit einer Airbrush-Pistole arbeiten.
Kommt aber nicht in Frage, dass ich mir sowas auch noch anschaffe. Nur für ein oder zweimal schablonieren. Also Sprühflasche (Wäschesprüher).
Ich hatte 500 ml Farbe, was mir eigentlich ziemlich viel erschien. Zuerst habe ich mit dem Wäschesprüher probiert,  aber die Verschwendung ist enorm, die meiste Farbe landet auf der Schablone, nicht in den Löchern. Dann probierte ich mit einer kleinen Sprühflasche aus einem Boardingset fürs Flugzeug. Schon besser. Am effizientesten kann man aber den Farbverbrauch mit Gebrauch eines Schablonierpinsels verkleinern. Das verbraucht dann allerdings Zeit. Nach 2 Stunden, oder so, hatte ich dann endlich meine 4 Rockbahnen bemalt und zum Trocknen aufgehängt.
Der Vorteil dieser amerikanischen Stofffarbe ist, dass sie nur trocknen muss, fixieren mit Bügeleisen ist nicht nötig. Man sollte das Teil aber erst nach 3 Wochen waschen.
Kein Problem, denke ich. Das Besticken dauert eh ewig.
 
 
 
 
 
 
 
Danach den Unterstoff zugeschnitten. Zuerst wollte ich ein hellrosa nehmen. Nach dem Ausprobieren fand ich den Kontrast aber zu stark und entschied mich für ein blaustichiges grau.
 


 
 Rosa Unterstoff, hellila Faden - zu grosser Kontrast für ein allover Muster!
Hier ist übrigens die Originalfarbe am besten getroffen.



Grauer Unterstoff mit hellila Faden


 
Grauer Unterstoff mit grauem Faden
That's it!
Ich hab's lieber unauffällig.
 

Den Oberstoff habe ich mit Maschinenheftstich auf dem Unterstoff fixiert
 
 
Und jetzt: Besticken!

 
 


 
So schnell wird's hier nichts neues mehr geben - ich muss schliesslich vier Rockbahnen besticken.
Aber: man kann es ganz gut (anstelle von Stricken) zum Fernsehen machen.
Allerdings hab ich heute Muskelkater im Daumengelenk.

martedì 26 febbraio 2013

Alabama Chanin Experiment - Teil 3


Weiter geübt.
Hier mal das fertige blassrosa T-Shirt nach dem Alabama-Schnitt
(ausser: 10 cm gekürzt, Ausschnitt 3 cm vergrössert)




Saum und Ärmelsaum mit einfacher Streifenverzierung.
(ohne nix rollt sich der Jersey)




Dann mal ein Probelappen.
Schwarzer Jersey, mit hellgrauer Textilfarbe schabloniert, mit rosa Jersey unterlegt und das Motiv mit grauer Knopflochseide (doppelter Faden) gequiltet.
(Vorderseite)



Rückseite

dann Motiv ausgeschnitten.





Das Paket aus den USA ist übrigen schon nach 7 Tagen angekommen.
Der Transport war zwar teuer, aber schnell.
Schweizer Strafzoll in gewohnter Höhe.
 
 
 
Tja, was soll ich sagen. Es ist halt Jersey.
Das Rad wurde nicht nochmal erfunden, auch in den USA wird mit Wasser gekocht.
(Irgendwie dachte ich wohl, da müsste was ganz besonderes kommen
und jetzt bin ich ein klitzekleines bisschen entäuscht)
Bio-Jersey von Brugnoli ist mMn von besserer Wirk-Qualität, fester,
dieser hier ist etwas lommelig organic, der "medium" und auch der "lightweight".
(Was erklärt, warum mein rosa Shirt so knackig sitzt)
Na ja. Jetzt weiss ich wenigstens, mit was gekocht wird.
Und die Farbauswahl ist wirklich Klasse.
 
Auf ein nächstes Mal!
 
 
 

lunedì 18 febbraio 2013

Experiment Alambama Chanin - Teil 2

Der Sonntagnachmittag verging dann übrigens anders als geplant.
Das Unterlegen und Besticken musste warten.
Denn es stellte sich mir die Frage:
Was mach ich mit dem Kleidersaum?
Im Buch sind sie oft roh belassen. Was ich nun nicht so toll finde.
Aber den Saum umschlagen passt irgendwie auch nicht so dazu.
Natürlich werden auch dazu Anregungen gezeigt: Streifen-Applikation.
  
Copyright Alabama Chanin

 
Ich habe das Aufnähen der verdrehten Streifen probiert,
jeweils 2 1,5 cm breite Streifen links auf links aneinander legen, erste Stiche machen und dann "randomly" verdrehen und aufnähen, von Hand versteht sich.
Das nächste Mal mache ich sie eine Spur schmäler.
Und: abwechselnd immer nur 1x statt 2x drehen (mehrfaches durchlesen bildet)
Auch hier gilt: nach einer Weile hat man den Rhytmus.
Jetzt hat der Saum schön Gewicht, ist plastisch, aber weniger als eine Rüsche.
Beim Original werde ich 2 Streifen verschiedener Farbtonalitäten nehmen. Hier bei der Probe sind beide dunkelblau.
(Ich frage mich ja schon die ganze Zeit: was in aller Welt soll ich bloss mit einem DUNKELBLAUEN Kleid???)


 
 
 
 
 
 
 





 

A propos Original, dafür musste ich wirklich Jersey suchen.
Was sich als schwierig erwies, bei meinen üblichen Verdächtigen bin ich nicht fündig geworden, Material, Stärke und vorallem Farben stimmen nirgends.
Ich wollte auch wissen, wie das Originalmaterial aussieht und habe mir daraufhin durchgerechnet, was mich die Stoffe in den USA kosten würden. Devisenkurs Dollar-Schweizer Franken sei Dank - trotz hoher Transportkosten kommt mich der Meter kaum teurer als in der Schweiz,
 wenn ich sie denn irgendwo finden täte.
Ich habe also letzten Montag mal ein paar Yards geordert
 (Transport muss sich lohnen und schönen Jersey kann man immer brauchen),
 auch eine Schablone, ich war es leid, mit Vergrössern, Schneiden, Kleben zu experimentieren und auch eine Dose Textilfarbe.

Soweit, so gut.
In der Zwischenzeit übe ich sticken, ausschneiden und nähen von Hand.
Gestern habe ich ein rosa Kurzarm T-Shirt genäht.  Aus Biojersey von Pavani.
Leider ist es trotz Schnittanpassungen ziemlich anliegend, mein Jersey scheint weniger dehnbar zu sein als das Original.
Aber das Nähen selbst war eine schöne Erfahrung!




 

Schulternaht nähen: rechts innen, links aussen





Schulternaht "absteppen" rechts innen, links aussen




 
Ärmel einsetzen


Ärmelnaht
Die wurde auch "abgesteppt" (Foto vergessen) 
Man bügelt übrigens mit den Fingern.
Was ich nett finde, ist der Falten-Effekt, den die Handstiche auf rechts erwirken.
Jetzt fehlt noch das Ausschnittbündchen. Und die Säume. Im Orignal haben die Basics keine Säume. Aber das mag ich nicht, es wird mir schon was einfallen.

Fortsetzung folgt.
Erst mal auf mein Paket warten *freu*